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Geschichte

Asiatische, europäische und amerikanische Einfluesse prägen die philippinische Kultur seit Jahrhunderten. Ein wahrer Schmelztiegel der Kulturen.

Vom 13. bis Mitte des 16. Jahrhunderts gab es im Gebiet der Philippinen mehrere unabhängige islamisch geprägte Sultanate, die einen lebhaften Handel mit Japan und China betrieben.
Im Jahre 1521 begann die Kolonisierung durch die spanische Krone. Unter Einmischung der USA und den freiheitlichen Gedanken des Genies Jose Rizal (Dichter, Wissenschaftler und Philosoph) entledigte sich das Land als erste Kolonie der Welt ihrer Kolonialknute und wurde ein amerikanisches Protektorat. Im zweiten Weltkrieg bekämpfte man Seite an Seite die Japaner. 1946 erlangte das Land vollstaendige Unabhaenigkeit.
Unter der Diktatur von Ferdinand E. Marcos wurde das fortschrittliche Land in die dritte Welt zurückgeworfen. 1986 zeigten die Filipinos der Welt wie man sich auf friedliche Weise eines Tyrannen entledigt. Viele Länder der Erde folgten diesem Beispiel, so auch die DDR.
Seit 1987 sind die Philippinen eine konstitutionelle demokratische Republik nach amerikanischem Muster und entwickelten sich rasant zu einem der „Tigerstaaten“.





Jose Rizal, 1861 - 1896 - Nationalheld der Philippinen

Jose Rizal war ein Mann von unglaublicher geistiger Kraft und mit erstaunlichem künstlerischem Talent. Ein Genie in allem was er sich vornahm - Arzt, Poet, Schriftsteller, Bildhauer, Architekt und Philosoph, die Liste scheint schier unerschöpflich.
Rizals Martyrium, unter den spanischen Kolonialherren im Alter von 35 Jahren zum Tode verurteilt, wird heute unter Künstlern und Wissenschaftlern, Dichtern und Denkern als ein großer Verlust für die Philippinen und die ganze Welt gewertet.
Heute ehrt ihn sein Volk als ihren groessten Nationalhelden.
Jose Rizal schrieb:
"Innerhalb weniger Jahrhunderte, wenn die Menschheit versöhnt und aufgeklärt ist, wenn es dann keine Rassenunterschiede mehr gibt, wenn alle Völker frei sind, wenn es weder Tyrannen noch Sklaven gibt, weder Kolonien noch Mutterländer, wenn die Gerechtigkeit herrscht und die Menschen Weltbürger geworden sind, wird nur noch das Streben nach Wissenschaft übrig bleiben, und das Wort Patriotismus wird gleichbedeutend mit Fanatismus sein, und derjenige, der auf patriotische Gedanken stolz ist, wird zweifellos wie ein gefährlicher Krankheitsherd isoliert werden, als Bedrohung der sozialen Ordnung."
Wegen dieser Geisteshaltung wurde er 1896 kurz vor der Befreiung der Philippinen von den spanischen Kolonialherren erschossen.